Das Pareto Prinzip oder die "80/20 Regel"

Beim Surfen bin ich auf einen Beitrag von Eric Kim gestoßen. Dort überträgt er das Pareto Prinzip auf die Fotografie. Ein sehr lesenswerter Beitrag wie ich finde. Das Pareto Prinzip besagt, dass etwa 80 Prozent eines Effekts über 20 Prozent der Ursachen erzeugt werden. Das kann ich in meiner täglichen Arbeit nur bestätigen. So sind nach kurzer Zeit ein Großteil des Projektes fertig, für den verbleibenden Rest wird jedoch sehr lange benötigt.

Bezogen auf die Fotografie insbesondere dem GAS "Gear Acquisition Syndrome" ergibt sich für Eric folgender Gedanke. Solange er mit seiner Kamera / Objektiv / Ausrüstungsgegenstand 80% der Fotos machen kann, ist eine Neuanschaffung nicht nötig. Eric gibt sein 35 mm Objektiv an, mit dem er 90% aller Bilder macht, und somit keine neuen Objektive benötigt, auch wenn ihm damit das Eine oder Andere Bild durch die Lappen geht. Es geht also um den Unterschied zwischen "wollen" und "brauchen".

Nach dem ich eine Weile darüber Nachgedacht habe, stell ich mir im Moment nicht mehr Frage nach der nächsten Kamera, Objektiv, Blitz oder Notebook. Da ich ja mit meinem Kram ganz gut auskomme und damit zufrieden sein kann, brauche ich mir im Moment keine Gedanken um neues Spielzeug zu machen.

Der Drang nach der perfekten Ausrüstung erzeugt schließlich nur Unzufriedenheit mit dem was man schon besitzt. Und weil es die perfekte Kamera für einen nicht gibt, ist man ständig unzufrieden ...

Eric schließt mit der Ermutigung, die besten Bilder zu machen die einem möglich sind, jedoch im Hinterkopf zu behalten dass das perfekte Foto nicht möglich ist, und es auch niemals allen Menschen gefallen wird. Außerdem wird es niemals die perfekte Ausrüstung geben. 80% ist gut genug. Also konzentriert euch darauf Bilder zu machen, lies Fotobücher und genieße das Leben.

Ein sehr guter Gedanke wie ich finde....

Originalbeitrag von Eric Kim